Wie der Frosch bei der Prinzessin reinkam
Das Geheimnis der Prinzessin musste um jeden Preis gewahrt bleiben. Jeder nahm an, dass sie mit ihrer Kugel nur am Brunnen spielen wollte. In Wahrheit jedoch war dies einfach der ruhigste Ort auf dem königlichen Schlossgelände. Die Bäume verbargen die Prinzessin vor neugierigen Blicken und so konnte sie dort den wahren Dingen frönen, die ihr Herz so begehrten. Im Inneren ihrer goldenen Kugel verbargen sich zwei weitere Kugeln, die mittels eines Bandes miteinander verbunden waren. Diese Kugeln hatte sie von einem Reisenden erhalten, der wohl das Feuer in ihren Augen richtig zu deuten vermochte. Er erklärte ihr, dass sie diese Kugeln in ihr stilles Kämmerlein einführen konnte und bei jeder Bewegung würden die Kugeln Schwingungen aussenden, die ihr Fleisch zum erbeben bringen würden. Da die Prinzessin für Spielzeug jedweder Art zu haben war, konnte sie natürlich auch diesen Kugeln nicht widerstehen.
Der Besuch des Reisenden war schon einige Monate vergangen, doch die goldene Kugel wurde von da an zu ihrem Lieblingsspielzeug. Jeden Tag zog sie sich für einige Stunden an den Brunnen zurück, um sich dort den lustvollen Vibrationen der Kugelkette hinzugeben. Ein Geräusch schreckte sie eines Tages auf und sie stieß ihre goldene Kugel samt Inhalt in den Brunnen. Der Frosch versprach ihr, ihre Kugel zurückzuholen, wenn sie ihn daraufhin mit ins Schloss nehmen würde. In höchster Not versprach ihm die Prinzessin alles und verschwand jedoch, sowie sie ihre goldene Kugel zurückerhalten hatte. Dem Frosch schossen allerlei hinterhältige Gedanken durch den Kopf, während er sich auf den Weg zum Schloss machte. Dort angekommen verlangte er Einlass und nachdem der König seine Geschichte gehört hatte, musste die Prinzessin wohl oder übel ihr Versprechen einlösen. Der Frosch hatte sie in der Hand, denn er hatte ihr heimlich ins Ohr geflüstert, dass er alles beobachtet hatte und er wusste, was im Inneren dieser goldenen Kugel verborgen war. Würde sie ihm nicht gehorchen, würde er es dem König erzählen müssen. Er verlangte Eintritt in das Zimmer der Prinzessin.
Die Tür zum Zimmer der Prinzessin war immer fest verschlossen. Niemandem wurde es gestattet, je das Zimmer zu betreten. Der Frosch ahnte warum, denn wenn die Prinzessin schon so lüstern am Brunnen war, dort ihre Rundungen massierte und rieb, wer wusste dann schon, was sich hinter diesem Portal verbarg? Die Prinzessin setzte den Frosch unmittelbar hinter der Tür ab, die der Frosch fortan nur noch Erotikportal nannte, denn was er dort erblickte, war schier unfassbar. Stäbe und Knüppel unterschiedlichster Form und Größe, Kerkerwerkzeug und vieles mehr hortete die Prinzessin zuhauf. Der Frosch wollte ihr dabei zusehen, wie sie die verschiedenen Gegenstände nutze. Das machte die Prinzessin so rasend vor Wut, dass sie den Frosch gegen die Wand warf. Plötzlich verwandelte sich der Frosch und nahm die Gestalt eines Menschen an. Ein wunderschöner, gut gebauter und gut bepackter Mensch wohlbemerkt. Diesen führte die Prinzessin nur zu gern ein in ihr Geheimnis, auch wenn ihr kein Knüppel in ihrer Sammlung solch höchste Verzückung verschaffte, wie der des ehemaligen Frosches. Er schaffte es, ihren Kelch dazu zu bringen, süßen Nektar freizugeben, während seine Finger und gelegentlich auch sein scharfes Schwert die Innenseiten des Kelches massierten ohne ihn zu verletzen, so rutschig war er. Er verstand es zudem sehr gut, die Spielzeuge der Prinzessin zu kombinieren, wie es ihr alleine nie möglich war. Die Prinzessin war kurz vor dem Höhepunkt und sie flehte den jungen Mann an, sie zu erlösen, schwor ihm, ihn zu heiraten und ihm jederzeit zu Diensten zu sein. Gern nahm der junge Mann dieses Versprechen an. Aus diesem Grund heiratete sie ihn und sie lebten glücklich, sexuell sehr befriedigend und auch finanziell ohne Sorgen bis ans Ende ihrer Tage miteinander.

